Archiv für Juni 2016

Vortrag: A_sexualität: Das Problem der Sichtbarkeit

Wann: 05.07.16, 19:00 Uhr
Wo: S9 (Schloss)

Als im Jahr 2001 ein junger US-Amerikaner das „Asexual Visibility and Education Network“ (AVEN) gründete, ahnte er nichts von dem großen Zulauf, die sein Forum (und seine Webseite allgemein) im Laufe der Jahre aus aller Welt bekommen sollte. A_sexuelle und Interessierte konnten sich auf seiner Seite erstmals umfangreich über A_sexualität informieren und sich in einem Forum austauschen.
Ab 2005 bildeten sich europäische Ableger seiner Online-Community in Ländern wie Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien. Im deutschen Forum sind momentan über 13.500 User registriert. Nachdem durch AVEN klar wurde, dass weitaus mehr Menschen auf der Welt sich als a_sexuell bezeichnen als angenommen, war auch das Interesse von Wissenschaftler_innen und Medien geweckt. Sexologen wie Anthony Bogaert sowie Psychologen wie Lori Brotto, aber auch einheimische Wissenschaftler_innen wie Volkmar Sigusch beschäftigten sich in den letzten Jahren vermehrt mit dieser noch relativ unbekannten sexuellen Orientierung. Hinzu kam eine vermehrte Berichterstattung über A_sexualität in Zeitschriften und Zeitungen, sowie im Fernsehen und Radio. So positiv wie dieses gesteigerte Interesse für die Sichtbarmachung von A_sexualität ist, so problematisch erweist sich hierbei das Bestreben, der Diversität des a_sexuellen Spektrums Rechnung zu tragen.

Der Vortrag „A_sexualität: Das Problem der Sichtbarkeit“ widmet sich der Diversität des a_sexuellen Spektrums sowie der Problematik der Medienberichterstattung. Dabei wird zunächst eine allgemeine Einführung in die Thematik gegeben.

Beate Pelzer hat „Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation“ an der Universität des Saarlandes und der Universität Lothringens studiert und ist seit Oktober 2014 aktives Mitglied bei AktivistA. Seit Mai 2014 bloggt sie als „tschellufjek“ unter anderem über A_sexualität.

Love me, Tinder! – Lesung Anne Bax

17.06.16 19:00 Uhr im T-Rex Raum – Von-Steuben-Straße 10

Kooperationsveranstaltung mit dem AStA der FH

Warum Ist der Sex in Monschau besser und wie sieht es mit der Romantik in Hattingen aus? Passt karamellisiertes Kalbsbries zum ersten Date? Wie spreche ich dieses unglaubliche Frau im viel zu lauten Club an und was hat der Duft von frischem Obst mit Elektronik zu tun?
Anne Bax stellt sich in ihren Texten vielen zeit- und manchmal auch sinnlosen Fragen. Sie erzählt dabei von den Abenteuern, Pannen und Umwegen auf der Suche nach der Liebe im 21. Jahrhundert.
Und manchmal liest sie das alles sogar selber vor.

Haarscharf beobachtet Anne Bax die Frauen auf ihrer hingebungsvollen, manchmal verzweifelten Suche nach wahrer und ewiger Liebe. Bodenlos amüsant, schreiend komisch werden auch die unsäglichsten Situationen in ihrer schnellen Schreibe zu einem atemberaubenden Lesevergnügen. (Aviv)