Archiv für Juni 2015

Queeres Sommerfest, Freitag 10.07.15 ab 17.30 Uhr, AStA-Häuschen

Das Lesben- und das Schwulenreferat laden euch herzlich zum queeren Sommerfest vor dem AStA-Häuschen ein!

Wir möchten zusammen grillen, etwas trinken, Musik hören, tanzen, Spiele spielen und eine gute Zeit haben.

Da wir nur eine begrenzte Anzahl an Bierzeltgarnituren haben, bitten wir Euch, Picknickdecken u.ä. mitzubringen.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Amelie & Finja und Rayk & Philipp

PS: Wir besorgen für Freitag Getränke, Bratwürstchen, Grillkäse, Brot, Ketchup und Senf und würden uns sehr freuen, wenn ein paar Leute von euch einen Salat oder ein Dessert machen würden! :-)

Vortrag: Familie werden ist nicht schwer? – Wege und Hürden schwul-lesbischer Familienplanung, 16.06.15, 19 Uhr im F043 (Fürstenberghaus)

Immer mehr Lesben und Schwule entscheiden sich, ihren Wunsch nach einem Leben mit Kind zu verwirklichen und für ein Leben als Regenbogenfamilie. Dabei tauchen für viele früher oder später biologische, rechtliche und soziale Fragen auf.
Der Vortrag will den Fragen nachgehen, welche Wege der Familiengründung es für Lesben und Schwule gibt und wie sich die rechtliche Situation dieser noch relativ neuen Familienform gestaltet. Daneben wird Raum sein für Fragen und Visionen.

Referentin:
Anke Papenkort, Dipl. Theol., Sex.Päd (GSP), syst. Therapeutin (SG)
Fachstelle für Sexualität und Gesundheit, Aids-Hilfe Münster e.V.

Vortrag: Gender Neutral Partenting, 10.06.15, 19 Uhr im S6 (Schloss)

Im Rahmen und in Kooperation der Sexismus-Vortragsreihe hier unsere nächste Veranstaltung:

Gender Neutral Parenting – Geschichten aus der Rosa-Hellblau-Falle
Vortrag mit Fotos, Videobeispielen und anschließender Diskussion.

Mit Almut Schnerring und Sascha Verlan

In der Erwachsenenwelt kämpfen wir gegen ungleiche Bezahlung und gläserne Decke, gegen Care Gap und Alltagssexismus, für eine geschlechtergerechte Gesellschaft. Aber wie nachhaltig können diese Entwicklungen sein, wenn wir sie nicht hineintragen in die Kinderzimmer? Wie kommt es, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern heute wieder derart betont werden, dass Jungen und Mädchen täglich Botschaften über hübsche Glitzerprinzessinnen und coole Actionhelden mit auf den Weg bekommen? In der Spielwarenwelt werden Mädchen zunehmend auf Schönheit und Care-Arbeit reduziert, Lebensbereiche, aus denen Jungen ausgeschlossen werden: Puppenspiel und rosa Ü-Ei sind für sie tabu. Gendermarketing-FreundInnen schicken sie lieber in die Roboter-, Technik- und Actionwelten, denn „so sind sie eben“. Steinzeitliche und biologistische Argumente tragen dazu bei, dass Jungen bis heute mehr Taschengeld bekommen und Mädchen mehr im Haushalt helfen müssen. Doch Eltern und ErzieherInnen sind mehrheitlich davon überzeugt, Kinder „neutral“ zu erziehen. Geht das überhaupt? Was können wir selbst dazu beitragen, dass die nächste Generation sich (wieder) freier und jenseits längst überholter Rollenklischees ausprobieren und entwickeln kann?