Archiv für April 2013

28.05., 19.30Uhr: Vollversammlung der lesbischen und bisexuellen Studentinnen

Am 28.05. findet im AStA ab 19.30Uhr die diesjährige Vollversammlung der lesbischen und bisexuellen Studentinnen statt. Auf der Vollversammlung möchten wir Euch einen Rückblick über das vergangene Jahr geben und mit Euch gemeinsam über mögliche Ideen, Änderungen und Veranstaltungen für die kommenden Semester diskutieren. Des Weiteren werden auch die Referentinnen gewählt.
Wir möchten dieses Ereignis gerne mit einen Filmabend (wir haben einen neuen Beamer!) verbinden. Den passenden Kurzfilm zum Einstieg haben wir bereits gefunden. Nun müsst ihr bitte den Hauptfilm bestimmen. Ihr habt die Wahl zwischen:
1. Infam
Ein wahrer Klassiker von 1961 mit Audrey Hepburn
2. Bound – Gefesselt
Mehrfach ausgezeichneter Thriller, dessen Bekanntheit für sich spricht
3. Tomboy
Berührende Geschichte eines jungen Mädchens

Bis zum 28.05. könnt ihr für euren Favoriten voten. Wir freuen uns auf euch!

Das neue Semesterprogramm ist da!

Für alle, die schon ganz neugierig waren, gibt es nun endlich die Veranstaltungsübersicht. Es lohnt sich die Termine freizuhalten! Nähere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr demnächst im Newsletter, auf Facebook und natürlich hier.

CSD-Support Party im KCM, 27.04.2013, 22 Uhr

Am 27.04.13 veranstaltet das KCM Münster e.V. im KCM, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster gemeinsam mit dem CSD-Verein und LIVAS e.V. ab 22.00 Uhr die Supportparty „… und pack die Tanzschuhe ein“ zugunsten des CSD Münster 2013. Der Eintritt beträgt 4,00€. Infos unter

Vortrag: „Künstlerische Strategien gegen die Heteronormativität – Von der subversiven Kraft in der queeren (Performance)Kunst“, 24.04.2013, 18 Uhr

24.04.2013 18:00 Uhr, Schloss Münster Raum S 055

Das Theater stellt durch den Einzug des Performativen nicht nur das Ereignis- und Prozesshafte aus, sondern fokussiert auch die Materialität des theatralen Zeichens.
Zudem wird die Ordnung der Repräsentation auf der Ebene von Identitäten in Frage gestellt. Diese werden dabei zunehmend als konstruierter Zusammenschluss von Zeichen anerkannt, anstatt im Sinne einer Verkörperung repräsentiert zu werden. Unterschiedliche Strategien des Performativen verweisen dabei nicht nur auf die Konstruktion von Identitäten, sie negieren die Idee eines positivistischen Originals als solches.
Somit hält die ephemere Performance strukturell einen queerer Aspekt inne. Geschlechtsidentitäten scheinen also dazu prädestiniert zu sein mit Hilfe künstlerisch-performativer Strategien dekonstruiert zu werden. Dabei beinhaltet das Infragestellen von Geschlecht immer auch ein Hinterfragen der allgemeinen (kapitalistischen) Verhältnisse und den ihnen innewohnenden Machtstrukturen.

Im Vortrag werden ausgewählte zeitgenössische Künstler_innen und ihre Strategien vorgestellt, um diese mit Hilfe verschiedener theoretischer Ansätze auf ihre subversive Kraft hin zu diskutieren. Wo liegen im Bereich von Gender Chancen und Grenzen der Performance?
Kann diese Kunstform die Normen des Marktes unterlaufen oder befeuert sie diesen?
Worin bestehen im Diskurs über Geschlechtsidentität die Möglichkeiten und Grenzen der Kunst?
Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag diskutiert werden.

Thomas Bartling studiert Angewandte Theaterwissenschaft (MA) in Gießen. Zunächst studierte er Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück und Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Nebenbei verwirklichte er verschiedene eigene Arbeiten, vornehmlich in den Bereichen Performance und Video. Innerhalb des Studiums arbeitete er unter anderem mit Heiner Goebbels, Antonia Baehr, und Johann Kresnik zusammen